Dienstag, 26. Oktober 2010

mobfer-f

hiho,

im rahmen der anne frank kultur wochen war ich heute mit zwei sechsten klassen und drei weiteren lehrern im theater - mobfer-f, mit dem theater traumbaum im kijukuma, bochum.

was soll ich sagen - abgruende. allerdings haben sich nicht nur unsere jungs und maedels von ihrer besten seite gezeigt, sondern auch die ebenfalls anwesenden schueler-innen der anne-frank-realschule haben sich nicht mit ruhm bekleckert.

alles in allem eine absolut peinliche veranstaltung, nach der man sich fragt - was geht eigentlich in den koepfen vor? darf da nicht gedacht werden? findet reflektion oder gar antizipation statt? nein. transfer in die eigene lebenswirklichkeit? nein. darf da nicht mitgedacht, kein mitleid, kein mitgefuehl gezeigt werden? wird man dann sofort selber opfer? ich habe teilweise keinen plan, was da in den koepfen vorgeht...
fraglich, ob die schueler der handlung folgen wollten - mangels eigener vorerfahrungen oder vielleicht gerade wegen vorhandener eigener vorerfahrungen?...

auf der anderen seite - watt hab ich auch anners erwartet? ^^ nüscht.


so short,

-ricx-

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Du musst aber auch ma sehen, wie weit derartige Lebensrealitäten entfernt sind. Als Tagebuch wirkt das heutzutage weniger eindringlich als so mancher (Tatsachen-)Roman.

Und ich selbst kann für mich sagen, dass die "Opferperspektive" im Gymmi so häufig behandelt wurde, dass es irgendwann echt langweilig wurde, egal was serviert wurde.