heute vormittag stand der besuch der baumesse in den westfalenhallen auf dem programm.
irgendwie war die veranstaltung nicht so, wie ich mir das erhofft hatte. ich haette gerne eine handwerkermesse erlebt, mit vielen ausstellern aus dem bereich baumaschinen, baustoffgrosshaendler, direktverkaeufer, also eine messe, auf die auch ein kleiner selbststaendiger handwerker gerne gehen wuerde, um sich den ein oder anderen tipp zu besorgen, ein oder zwei neue zulieferer ausfindig zu machen und sich generell einige innovationen im technischen bereich vorfuehren zu lassen.
wer allerdings sowas erwartet hat - wie ich - wurde bitter enttaeuscht.
um es etwas ueberspitzt zu sagen: waere ich 55 jahre, haette einen sicheren job in der mittleren verwaltungsebene einer grossen bank und waere auf der suche nach einer firma gewesen, die mir eine dringend gesuchte, ueberteuerte waermepumpe oder solaranlage aufschwatzen moechte: ich waere fuendig geworden!
auch als besitzer eines mittelalten häusles, auf der suche nach neuen veluxfenstern, bzw. rollaeden fuer die schon vorhandenen fenster, oder auch einen neuen "gimmick"-kamin fuers wohnzimmer, ich waere gluecklich nach hause gegangen.
wer allerdings einfach auf der suche nach preislisten, lieferanten von baumaterial und werkzeugen war, wurde enttaeuscht. ich habe tatsaechlich an drei staenden fuer mich interessante dinge gesehen: ein stand, auf dem der dachs vorgestellt wurde (hier der link zur wiki), der stand der verbraucherzentrale nrw und ein stand an dem eine fussbodenheizung vorgestellt wurde, die mit elementen aus ton arbeitet, in denen die schlaeuche gefuehrt werden, wodurch die estrich-schicht auf der oberseite auf 8mm "schrumpft", was natuerlich eine erheblich schnellere reaktion der fussbodenheizung beim anfahren mit sich bringt. definitiv interessant!
joa, ansonsten gabs wirklich kaum interessantes zu sehen. bei einem kachelofenbauer waere ich fast noch stehen geblieben, aber der verkaeufer war hochkonzentriert dabei, seinen kaffee zu trinken, wobei ich ihn dann nach zwei minuten nicht weiter stoeren wollte. dann hatte ich noch ein nettes gespraech mit einem tischler, der an seinem stand fensterlaeden angeboten hat. als ich aber den preis von 500-600 euro pro fenster gehoert habe, bin ich zu dem entschluss gekommen, dass hier selber bauen definitiv eine alternative ist!
nur freddy hat einiges abgesahnt. leider gabs keine werkzeugaussteller, die haben auf messen sonst immer nette werkzeug-geschichten fuer die kurzen dabei. ansonsten haben wir noch jede menge kataloge mitgenommen, was ja zum "ideen-klauen" immer gut ist ^^
so short,
-ricx-
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